Standort an der Trauerhalle des Friedhof Mitte für ehemalige Glocke der Domkirche eingeweiht
„Würdiger Platz für alte Christusglocke"
Freuen sich, dass die Christusglocke der Bevölkerung erhalten bleibt: Bürgermeister Erich Maier (2.v.r.), Pfarrerin Sabine Sauerwein (3.v.r.) mit Mitgliedern des Glockenausschusses, Sabine Vilgis (r.) sowie ihr Team der Technischen Betriebsdienste um Thomas Schramm (4.v.l.) und die Auszubildenden der Garten- und Landschaftsgärtner der Technischen Betriebsdienste. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM - Stahlender Sonnenschein zu einem stählenden Ereignis: Am Dienstag wurde an der Trauerhalle auf dem Friedhof Mitte neben dem Stadtpark der neue Standort der alten Christusglocke aus der Domkirche eingeweiht. Der kleine Platz, der durch die Technischen Betriebsdienste wunderschön gestaltet wurde - passend zur Glocke mit geschwungen verlegten Steinen - ist Teil des Gesamtkonzeptes der Neugestaltung um die Trauerhalle und die Kriegsgräber. Die geschwungenen Steine symbolisieren die Töne der Glocke. Diese aufwendige Arbeit mit Natursteinen wurde durch die Auszubildenden der Garten- und Landschaftsgärtner so umgesetzt, das ein harmonisches Bild entsteht.
„Es freut mich, dass es mir vergönnt ist, diese Enthüllung der Glocke noch in meiner Amtszeit kundzutun", betonte Bürgermeister Erich Maier. „Die neuen Glocken für die Domkirche waren das herausragende Ereignis des Jahres für unsere Stadt. Dieses wurde eindrucksvoll in allen Bereichen - Politik, Kirche und Gesellschaft - unter großer Anteilnahme der Bevölkerung gefeiert. Um so mehr haben wir uns über das Angebot der Lukasgemeinde gefreut, eine der alten Glocken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Es war eine blendende Idee meiner Kollegen, die Glocke in der Nähe der Trauerhalle unterzubringen. Wir bedanken uns bei der Lukasgemeinde, dass die Glocke weiterhin das Leben der Lampertheimer Bevölkerung begleiten kann. Auch an die Mitarbeiter der Technischen Betriebsdienste geht ein besonderer Dank."
Pfarrerin Sabine Sauerwein dankte als Vertreterin des Glockenausschusses der Stadt. „Wir wurden bei der Installation der neuen Glocken in ausgezeichneter Art und Weise durch die Stadt begleitet und unterstützt. Die Lukasgemeinde ist ein Teil Lampertheims, und ich freue mich, dass die Kirche in unserer Stadt so verankert ist. Wir wollen die Herzen der Menschen öffnen und spenden die Christusglocke, die an die Ewigkeit und das Leben und die Auferstehung Jesu Christi erinnert, gerne an die Stadt. Der Platz ist außergewöhnlich gut gewählt, direkt neben der Christusstatue und als Zeichen der Hoffnung."
Die Glocke, ein Stahlguss aus dem Jahr 1949 mit einem Gewicht von 1 Tonne, ist die größte der ehemaligen drei Glocken der Domkirche. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 6.000 Euro und wurden durch die Technischen Betriebsdienste umgesetzt. Benjamin Kloos