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  • Mi., 06. Dezember 2017, 00:00 Uhr
    Diakoniestation feierte Advent in der Notkirche / Musikalisches Programm und Raum für Gespräche

    Zeit als besonderes Geschenk

    Bei der Adventsfeier der Diakoniestation standen neben weihnachtlicher Stimmung besonders gesellige Stunden bei Kaffee und Kuchen im Mittelpunkt. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Im Zeichen der Weihnacht stand die traditionelle Adventsfeier der Diakonie am Dienstag in der gut besetzten Notkirche. Pfarrer Adam Herbert und Pflegedienstleiterin Christa Gerhardt begrüßten zu Beginn der Feier die Besucher.

    Pfarrer Herbert betonte in seiner kurzen Andacht, dass überall dort, „wo einer, zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, Jesus ist – so wie auch heute hier bei diesem adventlichen Nachmittag.” Nach einigen Impulsen zur Adventszeit ging er auf die Bedeutung des Wortes Advent, das Ankunft bedeutet, ein. „Gott lädt uns ein, uns auf den Weg zu machen um bei ihm anzukommen”, so Pfarrer Herbert.

    Seit 2003 lädt die Diakoniestation ihre Klienten zu einer Weihnachtsfeier ein, „im nächsten Jahr feiern wir also ein kleines Jubiläum”, freute sich Pfegedienstleiterin Christa Gerhardt. „Wir freuen uns, dass so viele von Ihnen gekommen sind. Leider hatten wir einige krankheitsbedingte Absagen, aber dafür ist heute die Band 'Einsam in Manhattan' zu Gast, die den Nachmittag musikalisch und mit Gedichten gestalten wird, ebenso wie die Kinder der Kita am Graben.” In einem Rückblick auf das Jahr erläuterte Christa Gerhardt, dass „wir kein leichtes Jahr hatten. Viele Mitarbeiter waren krank, einiges ist ausgefallen. Vielen Dank für Ihre Treue und Ihr Verständnis, wir werden auch weiterhin zu Ihnen kommen, auch mit enger Personaldecke.”

    Bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen konnten sich die Besucher der Weihnachtsfeier im Anschluss unterhalten, gesellige Stunden verbringen und den Darbietungen der Band „Einsam in Manhattan” lauschen. Neben Klassikern wie „Stille Nacht”, „Ihr Kinderlein kommet” oder „Alle Jahre wieder” hatte die Gruppe auch weihnachtliche Verse und Gedichte mitgebracht, die in der weihnachtliche dekorierten Notkirche für adventliche Stimmung sorgten. Und natürlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen, der einen Tag vor seinem Namenstag den Besuchern in der Notkirche einen Besuch abstattete.

    „Für unsere nicht mobilen Senioren haben wir eigens einen Fahrdienst eingerichtet, den zahlreiche Besucher in Anspruch genommen haben. Dies war ein hoher logistischer Aufwand, den wir aber gerne zum Wohl unserer Klienten auf uns nehmen“, erläuterte Christa Gerhardt. Einen Dank richtete sie an ihr Team, das an roten Nikolausmützen bestens zu erkennen war. „Alle haben ehrenamtlich mit viel Liebe und Freude diesen Nachmittag vorbereitet und Kuchen gebacken. Und das alles, damit unsere Senioren einen wunderschönen Nachmittag verbringen können.“ Ein besonderer Dank der Diakonie ging an die Lukasgemeinde und hier insbesondere an das fleißige Küchenteam, das bereits seit Jahren ehrenamtlich zur gelungenen Gestaltung der Adventsfeier beiträgt. Benjamin Kloos

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