Katholische Tagesstätte für Kinder hatte viele Mütter zu Gast
„Zeit mit Mama“
Gar nicht so einfach mit umgedrehtem Fernglas vor den Augen zu gehen.
BIBLIS – Die Katholische Tagesstätte für Kinder „Sonnenschein“ hatte am Samstag die Mütter mit Kindern zum Aktionstag „Zeit mit Mama“ eingeladen. Auch Omas durften kommen, wenn die Mamas verhindert waren. In allen Räumen war etwas los. Überall waren Mütter und Kinder beschäftigt. Vertieft beim Vorlesen oder im Raum der Sinne, wo Kinder und Mamas gemeinsam Entspannung mit Musik, Massage, Lichteffekten und Wasserbett erlebten. Im Kreativbereich der Blauen Gruppe leuchteten unter dem magischen Schwarzlicht die Malereien auf, die Kinder und Mamas mit Neon-Filzschreibern geschaffen hatten. Nach Herzenslust wurde gespielt, gemalt und geturnt. Ganz abenteuerlich war der Aufstieg für die Kleinen über eine schräg aufgestellte Bank mit umgedrehtem Fernglas vor den Augen. Mamas, Erzieherinnen und „Bufdi“ Joshua Rettig passten auf, dass nichts passiert. In der Grünen Gruppe war Raum für allerlei Rollenspiele. Das Doktorspiel machte Mama und Kind erkennbar viel Spaß. Genauso war es draußen im Garten beim Seifenblasenspiel, wo die Mamas mit Kindern Größenrekorde mit den vergänglichen Objekten aufstellten. Über vierzig Mütter hatten sich angemeldet, einige haben sogar zwei Kinder in der Tagesstätte „Sonnenschein“. Am Morgen wurde gemeinsam gefrühstückt, aus Platzgründen jedoch in mehreren Gruppen nacheinander. Erzieherin Stalyga erzählte, was auf den Tisch kam. Das Büffet sei reichhaltig gewesen, Wurst und Käse gab es, Cornflakes, Bananenshakes und Smoothies aus frischem Obst. Für die Mamas stand ein Kaffeeautomat bereit. Ein Höhepunkt am Schluss um die Mittagszeit war das Fallschirmspiel. Dienst hatten sechs Erzieherinnen, zwei Praktikantinnen und Joshua Rettig, der seinen Bundesfreiwilligendienst hier ableistet. Im Laufe des Jahres ist ein Tag für die Väter geplant. Hannelore Nowacki
BUZ: Das Spiel mit dem Fallschirm zum Abschluss des Tages brachte Mamas und Kinder mächtig in Bewegung und ließ die Haare fliegen. Fotos: Hannelore Nowacki