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Di., 14. April 2015, 09:15 Uhr
Informationsveranstaltung am 16. April
Zielgruppe junge Familien: Mehrgenerationenwohnen auf dem Martin-Luther-Platz
Zu Hause in Lampertheim – das Mehrgenerationenwohnen auf dem Martin-Luther-Platz ist das Projekt, das der Verein MEWOLA konzipiert hat und am 16. April interessierten Bürgern präsentieren wird. Vor allem will der MEWOLA-Vorstand nun junge Familien ansprechen: 1. Vorsitzender Frank-Rüdiger Kirschner (von links), Schriftführerin Hannelore Goerz und 2. Vorsitzender Hans Schader. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Mehrere Generationen unter einem Dach – das ist eine Wohnform und eine Lebensart, die es in Lampertheim bislang nicht gibt. Doch bald soll dieses Projekt „Mehrgenerationenwohnen auf dem Martin-Luther-Platz“ verwirklicht werden. Die Hälfte der Wohnungen ist sogar schon vergeben oder reserviert. Einige Wohnungen sind von der Größe her für ältere Alleinstehende und Paare oder Alleinerziehende interessant, andere Wohnungen bieten jungen Familien den benötigten Raum. Wie der MEWOLA-Vereinsvorstand bei einem Pressegespräch am Montagvormittag mitteilte, soll sich das Projekt mit breiter Basis auf junge Familien stützen, die sich mit Hilfe dieses genossenschaftlichen Konzeptes entweder sofort oder später für Wohneigentum entscheiden können. Auch die Informations-Veranstaltung am 16. April richtet sich vor allem an die Zielgruppe junge Familien. Informiert wird über die Architektur, das gemeinsame Planen und Bauen der Eigentümer und Mieter sowie über die terminlichen Eckdaten des Projektes. Noch in diesem Jahr will der Verein MEWOLA den Baugenehmigungsantrag einreichen und schon im Frühjahr 2016 soll mit dem Bau der beiden Wohngebäude begonnen werden. Im Sommer 2017 sollen die 28 Wohnungen bezugsfertig sein. Die hochwertige Bauweise und die energetische Ausstattung mit dreifach verglasten Fenstern, umweltfreundlicher, weil mineralischer Fassadendämmung sowie der Einbau einer komfortablen Fußbodenheizung und variable Wohnungszuschnitte nach Wunsch garantieren ein besonders angenehmes Wohngefühl. Alle Terrassen und Balkone sind nach Süden ausgerichtet. Eine großzügige Grünanlage, Fahrstuhl und Tiefgarage sowie ein 120 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum für Treffen und Feste, aber auch für Seminare und zur Vermietung, komplettieren das Mehrgenerationenwohnen. Das Herz dieser Wohnform schlägt für die Gemeinschaft. Denn zum Konzept, das der zwanzig Mitglieder zählende Verein MEWOLA entwickelt hat, gehört die gemeinschaftliche Verantwortung für das Gelingen des Zusammenlebens. Ganz nebenbei ersparen sich die Eigentümer und Mieter dieser Genossenschaftswohnungen durch die Übernahme von Aufgaben eine Menge Kosten. Auf der rechtlichen Seite wird alles so geregelt, dass die Eigentümer durch gegenseitigen Haftungsausschluss in dieser Hinsicht kein finanzielles Risiko zu befürchten haben. Der Verein hat sich als Ideengeber und Konzeptentwickler mit erfolgreichem Mehrgenerationenwohnen in anderen Städten befasst und arbeitet mit der Stuttgarter PRO-Wohngenossenschaft zusammen, die in Baden-Württemberg über Erfahrung mit 15 Projekten des Mehrgenerationenwohnens verfügt. Die Informationsveranstaltung zum Projekt Mehrgenerationenwohnen auf dem Martin-Luther-Platz findet am Donnerstag, 16. April um 19 Uhr, im Saal des Martin-Luther-Hauses in der Königsberger Straße 30 statt. Weitere Informationen auf der Homepage des Vereins www.mewola.de. Hannelore Nowacki