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Mo., 11. September 2017, 09:36 Uhr
Kinderkrippe Wichtelburg feierte Fünfjähriges im Rahmen des Tags der offenen Tür
Zuckerwatte und Hüpfburg machten das Fest perfekt
Am Tag der offenen Tür konnte in der Kinderkrippe Wichtelburg ausgiebig geschnuppert werden. Auch einige "Ehemalige" waren zu Besuch und sagten ihren "alten" Erzieherinnen "Hallo". Eva Wiegand
BÜRSTADT - Abreißen und neu bauen oder doch kernsanieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Stadt vor einigen Jahren, als es um die Zukunft des Gebäudes in der Wilhelmstraße ging, in der vor fünf Jahren die Kinderkrippe Wichtelburg eröffnet hat. Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten einer Kernsanierung des schönen Gebäudes in der "alten Schwesterngass". Am vergangenen Samstag, konnten sich Interessierte im Rahmen des Tags der offenen Tür dort umschauen und von dem gelungenen Ergebnis überzeugen. Im Rahmen einer kleinen inoffiziellen Feierstunde, zu der neben der Bürgermeisterin Barbara Schader unter anderem auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, sowie weitere Magistratsmitglieder und die seitens der Stadt verantwortlichen Mitarbeiter Birgit Keiber und Thomas Georgi gekommen waren, blickte die Bürgermeisterin zurück und erinnerte sich noch gut an die Zeit, als sich vor 50 Jahren in dem Gebäude ebenfalls ein Kindergarten, von Schwestern geführt, befunden habe. "Schon immer war dieses Haus ein Haus für soziale Einrichtungen", berichtete Schader und ergänzte, "am 1.9.2012 haben wir es eingeweiht und die Kinder haben es mit Leben gefüllt." Ein besonderes Lob galt den elf Erzieherinnen und einer Hauswirtschafterin, die die Kinder im Alter von 0 bis drei Jahren in drei Gruppen betreuen und die fünf Jahre hervorragende Arbeit geleistet hätten. Schließlich öffneten sich um 11 Uhr dann die Pforten zu einem kleinen Fest rund um die Kinderkrippe. Im Garten der Einrichtung begrüßte eine große Luftballongiraffe die Besucher, außerdem warteten dort diverse selbstgebackene Kuchen auf hungrige Abnehmer. Bei einem Rundgang durch das Gebäude konnten nicht nur die Räume in Augenschein genommen werden und einige Mal- und Bastelaktionen bereiteten dem Nachwuchs Freude. Auch Kinderschminken und eine Tombola hatten die Organisatoren im Angebot. Auf der abgesperrten Wilhelminenstraße lockte zusätzlich eine große Hüpfburg, die von den Kindern ausgiebig genutzt wurde. Mit Blick auf das Hüpfvergnügen ließen sich die Eltern bei einer Bratwurst auf den Biertischgarnituren nieder. "Unser Team ist prima zusammengewachsen und auch die Zusammenarbeit mit den Eltern funktioniert gut", befand schließlich auch Erzieherin Kerstin Helbig. "Ohne die Unterstützung hätten wir den Tag der offenen Tür nicht stemmen können", dankte Helbig für deren Hilfe. Eva Wiegand