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  • Do., 04. September 2014, 23:04 Uhr
    Landrat Matthias Wilkes stellt Weichen für die Schulentwicklung

    „Zukünftige Eltern- und Schülergenerationen werden profitieren"

    Landrat Matthias Wilkes (v.r.n.l.) mit Vertretern des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft, Valentin Marsch, Claudia Blume und der Leiterin des Staatlichen Schulamtes Frau Dr. Bordon bei der Vorstellung des Zeitplans zum Schulentwicklungsplan im Landratsamt. Foto: oh


    KREIS BERGSTRASSE - Gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und dem Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft stellt Landrat Matthias Wilkes den Zeitplan für den neuen Schulentwicklungsplan (SEP) vor. Die Schulentwicklungsplanung erfolgt jeweils in fünfjähriger Fortschreibung. Für den Landrat hat die Schulentwicklung eine hohe Dynamik erreicht, indem Themen wie Ganztagsangebote und Inklusion eine bedeutende Rolle spielen. Wichtig ist für Wilkes bei der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans der partizipative Prozess, indem unter anderem auch die Eltern als Experten eingebunden werden. Die Partizipation erfolgt in Regionalkonferenzen. Besonders stolz ist Wilkes darauf, dass er den Hessischen Kultusminister Prof. Dr. Lorz davon überzeugen konnte, dass der Kreis Bergstraße als Pilot-Landkreis für den „Pakt für den Nachmittag“ ausgewählt wurde. Dies ist für den Landrat ein erheblicher Standortvorteil, denn so könne an Grundschulen ein pädagogisch sinnvolles Angebot bis 17 Uhr geschaffen werden. Dieses Angebot erlaubt es Eltern sowohl ihren Kinderwunsch  zu verwirklichen, als auch berufstätig zu bleiben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werde dadurch erheblich verbessert. „Das ist ein gutes Argument für die Wohnortwahl in einer der 22 Städte und Gemeinden des Kreises Bergstraße“, weiß Wilkes die Vorzüge des Pilotprojektes zu schätzen und ist mit Lob für die Hessische Landesregierung nicht sparsam. Ziel sei es auch, mit intelligenten organisatorischen Lösungen alle Grundschulstandorte zu erhalten, so Wilkes abschließend.

    Die anstehende Fortschreibung des Schulentwicklungsplans erfolgt auch dieses Mal wieder unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit, die an den regional stattfindenden Konferenzen teilnehmen kann. Dort besteht die Möglichkeit, sich über die geplanten Eckdaten zu informieren und sich mit Fragen und Themen aktiv in die Gestaltung des Planes einzubringen. Die Beratung der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans durch die politischen Gremien des Kreises wird im Juni 2015 beginnen. Die Verabschiedung des Planes durch den Kreistag ist für den 20. Juli 2015 vorgesehen.  Die Regionalkonferenz Nördliches Ried findet am 17. November von 18 bis 20 Uhr in der Sporthalle in Bürstadt-Bobstadt statt. zg

     

     
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