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  • So., 19. Januar 2014, 14:03 Uhr
    Neujahrsempfang der Stadt Bürstadt - Bürgermeisterin Schader optimistisch

    „Zukunftsfähige Kleinstadt mit Herz“

    Bürgermeisterin Barbara Schader sprach über die vielen positiven Entwicklungen in Bürstadt und hob das vielfältige Engagement der Bürger hervor. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT  – Bürgermeisterin Barbara Schader begrüßte jeden Besucher mit Händedruck, eine kleine Schlange hatte sich bald am Eingang gebildet. Der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Bürstadt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt am Samstagabend war sehr gut besucht, die langen Stuhlreihen im Bürgerhaus füllten sich, auch zahlreiche Ehrengäste waren gekommen wie der neue Lampertheimer Bürgermeister Gottfried Störmer und der designierte Bibliser Bürgermeister Felix Kusicka. Die Ansprache von Bürgermeisterin Schader gab den Zuhörern Gelegenheit das vergangene Jahr lebhaft mit Ereignissen und Krisen in der Welt und den vielen positiven Entwicklungen in Bürstadt Revue passieren zu lassen, um dann mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen optimistisch auf das neue Jahr eingestimmt zu werden. „Es ist ein schönes Bild in den voll besetzten Saal zu blicken“, sagte Schader einleitend, „Ich verstehe das als Zeichen der Verbundenheit mit unserer Stadt“ - eine Stadt mit angespannter Haushaltslage, die aber die größte Zuwachsgemeinde im Kreis Bergstraße sei. „Wir sind eine lebenswerte, bürgernahe, offene und zukunftsfähige Kleinstadt mit Herz“, stellte Schader fest. Sie erinnerte an ihren Amtsvorgänger Alfons Haag, der im letzten Jahr nach 24 Jahren Engagement für Bürstadt in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sei. Die Stadt lebe vom Engagement der Bürger, das sich in den Vereinen, den kulturellen und sportlichen Vereinsangeboten, ausdrücke. Ein umfangreicher Veranstaltungskalender und das ergänzende städtische Kulturprogramm spiegeln die Lebendigkeit „unserer Stadt“.  Viele  weitere Schlüsselthemen merkte Schader an.

    Das Interesse der Bürger am Neujahrsempfang war groß, das Bürgerhaus voll. Foto: Hannelore Nowacki


    Neben der Sportlerehrung, bei der 54 Sportlerinnen und Sportler eine Urkunde und ein Präsent erhielten (siehe Bildergalerie im Internet), war die Verleihung der Ehrenbezeichnung „Ratsherr“ und „Ratsfrau“ ein weiterer Höhepunkt des Neujahrsempfangs. Mit der Verleihung dieses Titels würdigt die Stadt Bürstadt entsprechend ihrer Hauptsatzung Personen, die mindestens 20 Jahre ein Mandat oder Amt in der Stadt ausgeübt haben wie beispielsweise als ehrenamtliche Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, eines Ortsbeirates und Ausländerbeirates. Bürgermeisterin Schader und Erster Stadtrat Walter Wiedemann nahmen diese Ehrungen gemeinsam vor. Luciana Catalani-Wilhelm ist die zweite Ratsfrau in Bürstadt. Zum Ratsherrn wurden Paul Efthymiadis, Hans-Georg Gött, Daniel Ludwig und Edgar Wilker ernannt. Pfarrer Dirk Greverus gab den Zuhörern Inspirierendes und Bedenkenswertes mit auf den Weg ins neue Jahr, unterlegt mit dezentem Humor: „Für das Gute sind wir alle Fachleute, denn wir alle können den Segen, den wir bekommen haben, in beide Hände nehmen und weitergeben“. Der Bobstädter Ortsvorsteher Hans-Georg Gött dankte im Namen der ernannten Ratsherren und Ratsfrau für diese Wertschätzung und appellierte insbesondere an die Jugend, sich für ihre Stadt und ihr Land zu engagieren. Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf  ging in seiner Rede auf den Wandel von Werten und Verhalten in der Gesellschaft ein. Eine lebendige Stadt brauche die Bürger, die Vereine und die Jugend. Sein Fazit für Bürstadt: „Sie sehen, wir können optimistisch in die Zukunft blicken“. Heiter und beschwingt stimmte das musikalische Rahmenprogramm des Instrumentalkreises unter der Leitung von Ewald Glombik auf das neue Jahr ein. Der „Ungarische Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms leitete die Feierstunde ein, Offenbachs „Barkarole“ folgte nach der Neujahrsansprache, „La Cumparsita“ von M. Rodriquez und der „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß setzten die Dynamik fort, um am Ende der offiziellen Feierstunde mit Max Oscheits Marschkomposition „Fest im Sattel“ einen weiteren Höhepunkt zu erreichen. Im Anschluss waren die Besucher zum geselligen Teil des Abends bei Sekt, Saft und Gebäck eingeladen. Rund um die Stehtische entwickelten sich angeregte Gespräche. Glück muss man haben - dabei hilft immer auch ein Töpfchen mit frischem Glücksklee. Den konnten die Besucher des Neujahrsempfangs als Gabe mit nach Hause nehmen, dank der Spende einer Bürstädter Gärtnerei. Hannelore Nowacki

     

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