SPENDE: R-Bank-Stiftung Groß-Rohrheim spendet vier 200-Euro-Gutscheine für Erstausstattung von Schulkindern
Zum ersten Schultag mit guter Ausstattung
Der Schulförderverein der Lindenhofschule freut sich über die Unterstützung seitens der R-Bank-Stiftung. Foto: Hannelore Nowacki
GROSS-ROHRHEIM – Am ersten Schultag soll jedes Kind eine Ausstattung haben, auf die es stolz sein kann. Mit dieser Meinung ist Oliver Kalkbrenner nicht allein, der Vorsitzende des Schulfördervereins der Lindenhofschule hatte beim Vorstand der R-Bank-Stiftung Groß-Rohrheim großzügige Unterstützung gefunden. Den Kontakt zu den Familien, die sich die nicht billige Anschaffung von Ranzen oder Rucksack samt Zubehör nicht ohne weiteres leisten können, hatte Kalkbrenner über die Groß-Rohrheimer Kitas hergestellt. Auch wenn die Kinder erst im August ihren ersten Schultag haben, gekauft wird die Erstausstattung frühzeitig und häufig zu Ostern geschenkt. Aktuell müsse auch an längere Lieferfristen gedacht werden. Deshalb hat Kalkbrenner den vier Familien die Gutscheine bereits selbst überbracht und berichtete von deren Dank. Zur Spendenübergabe vor der Filiale der Raiffeisenbank in der Rheinstraße hatte der Stiftungsvorstand einen symbolischen Scheck mit der Spendensumme von 800 Euro mitgebracht. Zwei nagelneue schöne Schulrucksäcke illustrierten den Spendenzweck. Die Gutscheine werden von einer Firma in der Region entgegengenommen. Vorstandsvorsitzender Claus Diehlmann sprach für seine Vorstandskollegen Frank Ohl, Karsten Krug und Thomas Baumann, als er sagte: „Wir sind immer auf der Suche nach einer guten Gelegenheit in Groß-Rohrheim zu spenden“. Es gehe darum, hilfsbedürftigen Menschen und Gruppierungen etwas Gutes zu tun, erklärte Krug. Mit 85.000 Euro Stiftungskapital sei die R-Bank-Stiftung vor gut zehn Jahren gegründet worden. Nach dem Stiftungsrecht dürfe das Kapital nicht angerührt werden, für die Spenden würden Spenden und Zinserträge verwendet, wenn es sie denn gebe. Kalkbrenner erklärte, dem Schulförderverein sei es ein besonderes Anliegen Kinder zu fördern, die aufgrund des finanziellen Umfelds nicht die gleichen Chancen haben wie andere Kinder. Wenn mehr Familien Bedarf gehabt hätten, würde die Stiftung ihre Spende aufgestockt haben, machte der Vorstandsvorsitzende Diehlmann deutlich. Hannelore Nowacki