Im Wald sucht die Kindergruppe NABU nach Abfall und Insekten. Foto: oh
BÜRSTADT-Die NABU-Kindergruppe traf sich am letzten Samstag zu einem Waldspaziergang. Nach einer kurzen Begrüßung lauschten alle Kinder was für Geräuche in der Umgebung zu hören waren. Sie hörten Tauben, ein Grünspecht, verschiedene Singvögel und besonders viele menschengemachte Geräuche wie Menschenstimmen, Flugzeug- und Autolärm.
Was entdecken wir alles, wenn wir aufmerksam durch den Wald gehen und die Umgebung konzentriert wahrnehmen. Dazu hatten die Betreuerinnen auf einem kleinen Pfad Gegenstände versteckt, die nicht in den Wald gehören. Die Kinder gingen aufmerksam den Pfad ab und fanden einige Gegenstände und darüberhinaus auch Gegenstände, die nicht von uns versteckt, sondern unachtsam weggeworfen wurden.
Als nächstes bekamen die Kinder Becherlupen und machten sich auf die Suche nach Insekten. Es wurden Heuschrecken, ein Tausendfüssler, Spinnen, Waldmistkäfer und eine Kellerasell entdeckt - letztere zählt nicht zu den Insekten sondern zu den Krebstieren - aber auch eine Zecke war unter den Fundtieren. Die Tiere wurden unter der Lupe genauer betrachtet, besprochen und dann wieder freigelassen. Mit einem Fernglas konnte in einer Baumhöhle ein Hornissennest beobachtet werden. Die friedlichen Brummer flogen eifrig hin und her, denn von Mitte August bis Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Der Vormittag endete mit einem Tannenzapfen-Wurfspiel.