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  • Do., 23. Juli 2020, 09:22 Uhr
    Hessenkasse: Justizstaatssekretär Thomas Metz überbrachte Fördermittelzusage für 120.000 Euro

    Zuschuss für Bauhof-Traktor

    Bei der Übergabe der Fördermittelzusage immer auf Abstand bedacht wegen der Corona-Regeln: Bürgermeister Rainer Bersch mit Justizstaatssekretär Thomas Metz, umrahmt vom Ersten Beigeordneten Georg Menger (SPD), der CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Heitland, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Torsten Henzel (SPD) und dem AfD-Landtagsabgeordneten Rolf Kahnt. Foto: Hannelore Nowacki


    GROSS-ROHRHEIM – Gutes Wirtschaften wird von der Hessenkasse belohnt, wie Bürgermeister Rainer Bersch beim Besuch von Justizstaatssekretär Thomas Metz am Dienstagnachmittag im romantischen Innenhof des Rathauses deutlich machte. Der Gast aus Wiesbaden war mit einer Fördermittelzusage in Höhe von 120.000 Euro angereist, die der Gemeinde Groß-Rohrheim die Ersatzbeschaffung eines rund zwanzig Jahre alten Traktors für den Bauhof ermöglicht, ohne den Haushalt über die 12.000 Euro Eigenanteil hinaus zu belasten. Auch müsste im Haushalt keine Abschreibung vorgehalten werden, freute sich Bersch, der sich eigentlich zurzeit im Urlaub befindet. 

    Der neue Traktor von John Deere, der noch nicht ausgeliefert ist, bekommt einen Schneeschiebeschild als Zusatzausrüstung für den Winterdienst, für Grünpflegearbeiten einen Häcksler, der Buschwerk zerkleinern kann, und einen Mulcher. Metz gratulierte Bürgermeister Bersch zunächst zur Wiederwahl und freute sich als ehemaliger Kommunalpolitiker, wieder einmal in Groß-Rohrheim zu sein. Dieses Ereignis führte die  kleine Runde mit Bürgermeister Bersch, dem Ersten Beigeordneten Georg Menger (CDU) und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Torsten Henzel sowie zwei Landtagsabgeordneten zusammen, die anschließend bei Sonnenschein unter freiem Himmel und dem nötigen Corona-Abstand zu einem alkoholfreien Umtrunk eingeladen waren. Im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) stehen für hessische Kommunen 700 Millionen Euro für Investitionszuschüsse bereit, erläuterte Metz, der dies „ein bundesweit einmaliges Investitionsprogramm“ nannte. 

    Bis Ende 2021 abzurufen
    Für die Gemeinde Groß-Rohrheim sind insgesamt 750.000 Euro reserviert, die bis Ende 2021 abgerufen werden müssen, um nicht zu verfallen. Im Gegensatz zu anderen Fördermitteln sei das Antragsverfahren für die Hessenkasse sehr einfach gehalten und schnell, darin waren sich Metz und Bersch einig. Im Gegensatz zu den 157 Kommunen in Hessen, die in den letzten Jahren mit Kassenkreditbeständen verschuldet waren, hatte Groß-Rohrheim dieses Problem nicht. Daher habe sich die Frage der Entlastung durch das Land Hessen gar nicht gestellt, erklärte Metz. Über 250 hessische Städte und Gemeinden profitieren von diesem Investitionsprogramm, im Kreis Bergstraße sind es wohl mit Groß-Rohrheim und Einhausen fünf Kommunen wie die Landtagsabgeordnete Birgit Heitland wusste. 

    Bersch gab einen Ausblick auf weitere Projekte in Groß-Rohrheim, die dank der 750.000 Euro realisiert werden können wie der Winterrasenplatz für den Fußballverein mit veranschlagten 210.000 Euro und die Marktpavillons für den Bauernmarkt in der Allee mit 120.000 Euro. Abzuwarten seien die Preissteigerungen, manches werde mehr kosten.   Hannelore Nowacki

     

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