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Mo., 31. Mai 2021, 07:16 Uhr
ERICH-KÄSTNER-SCHULE: BASF und EKS-Förderverein spenden 2.400 Euro an Fachschaften Physik und Biologie
Zwei Kameras mit Tablets für naturwissenschaftlichen Unterricht
Die Dokumentenkameras und Tablets mit vielen Funktionen und Anschlüssen sind perfekt aufeinander abgestimmt, von hoher Qualität und ohne großen Zeitaufwand zu handhaben. Ralf Becker (von links) überbrachte die Gerätespende im Namen des EKS-Fördervereins, der die BASF-Spende aufgestockt hatte. Große Freude bei Dr. Constanze Ernst, Schulleiterin Stephanie Dekker, Martin Eichhorn und Dr. Elke Killer. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Große Freude in der Erich-Kästner-Schule (EKS) bei Schulleiterin Stephanie Dekker und den Fachschaften Physik und Biologie – zwei Dokumentenkameras mit den dazu passenden Tablets können jetzt im naturwissenschaftlichen Unterricht dank einer Spende von BASF und EKS-Förderverein im Gesamtwert von 2.400 Euro eingesetzt werden. Ralf Becker, Vorsitzender des Fördervereins, überbrachte diese spezielle digitale Ausrüstung, die beiträgt, den Unterricht für Lehrer und Schüler vor allem einfacher und effizienter zu gestalten. Mint-Koordinatorin Dr. Elke Killer, Biologielehrerin Constanze Ernst und Physiklehrer Martin Eichhorn berichteten beim Pressetermin am Donnerstagmittag, welche Vorteile eine solche Dokumentenkamera im Zusammenspiel mit dem zugehörigen Spezialtablet bietet. Schülerexperimente, von denen man sonst nur mündlich berichten würde, können mit der Dokumentenkamera aufgezeichnet und im Unterricht gezeigt werden und die Vergrößerung einer Blüte könne allen Schülern vorgeführt werden. Auch für den Distanzunterricht in Zeiten der Corona-Pandemie seien solche Aufzeichnungen sehr hilfreich. Arbeitsblätter könnten umgehend allen Schülern digital zugänglich gemacht werden, die sonst kopiert und verteilt würden. Physiklehrer Eichhorn schätzt besonders die flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Die Wahl dieses Modells war nicht zufällig – bei einer Fortbildungsveranstaltung hatten die Lehrer diese digitale Ausrüstung kennengelernt und waren beeindruckt von der pädagogisch durchdachten, selbsterklärenden Handhabung und der Qualität des Materials im Sinne von Nachhaltigkeit und Lebensdauer. Für die Mint-Koordinatorin stand fest: „Das müssen wir haben“. Dass die Anschaffung gelang, sei der langjährigen Kooperation mit der BASF zu verdanken, erklärte Schulleiterin Dekker, man kenne sich vom Wettbewerb „Jugend forscht“ und immer wieder entschieden sich EKS-Schüler für ein Praktikum bei der BASF. Wegen Corona habe sich die Beschaffung hingezogen, so dass zwischenzeitlich die Preise angestiegen waren – die fehlenden 800 Euro spendete daraufhin der EKS-Förderverein. Mittlerweile seien alle naturwissenschaftlichen Räume in gleicher Weise ausgestattet. Ohne Eigeninitiative der EKS wäre das alles nicht möglich gewesen. Aber die Firmen bekämen ja auch etwas zurück. „Selbsthilfe der Schule“ nennt es der Fördervereinsvorsitzende. Ein weiteres Projekt läuft gerade - bei der IHK habe sich die EKS um den Schulpreis für berufsbildende Maßnahmen mit dem Projekt „Kulinarische Chemie“ beworben. Die Digitalisierung stehe bei der EKS auf der Tagesordnung, betonte Dekker, auch bei der Gesamtkonferenz. Und es gebe noch viele Wünsche auch aus anderen Fachbereichen. Diese spezielle Dokumentenkamera der Firma Elmo zum Beispiel wäre in vielen Fächern gut einsetzbar. „Wir halten überall die Augen offen“, sagte Dekker. Auf die Mittelbewilligung des Bundes für die digitale Ausrüstung der Schule warte sie schon geraume Zeit, alle Unterlagen mit einem Konzept seien eingereicht, das beschäftige sie seit drei Jahren, erklärte Dekker. Ein Nachteil bei der zentral beschafften Ausrüstung sei zudem, dass die Geräte nicht auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmt werden könnten. Hannelore Nowacki