LAMPERTHEIM – Vor etwa zwei Jahren, als sich die Machtergreifung der NSDAP in Deutschland zum 80. Mal jährte, begann für Karl Klemm und Volker Ochs eine Spurensuche zum Thema „Verfolgung in Lampertheim 1933-1945“. Das Vorhaben: den Opfern der „Schreckensherrschaft“ einen Namen geben! Aus der Arbeit der beiden Autoren ist ein 152-Seiten dickes Buch entstanden, das insgesamt 253 Einzelschicksale aus Lampertheim beleuchtet, die entweder aus politischen, religiösen und rassistischen Gründen verfolgt oder Opfer von Euthanasie und Sterilisation wurden. Die beiden aus Lampertheim stämmigen Professoren stellten ihr Werk in einer offenen Runde im alten Rathaus vor.