LAMPERTHEIM – Am Montag hatten sich zum 77. Jahrestag der Reichspogromnacht am ehemaligen Standort der Lampertheimer Synagoge zahlreiche Menschen eingefunden, um an das Leid, das der jüdischen Bevölkerung während der Nazi-Diktatur angetan wurde, zu erinnern. „Wir tun das immer wieder und das ist nicht nur richtig, sondern auch wichtig“, betonte Bürgermeister Gottfried Störmer, der gemeinsam mit der Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass sowie dem DGB-Ortsverbandsmitglied Norbert Fuchs zu der Gedenkstunde eingeladen hatte. „Jene Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war für die jüdischen Deutschen ein einziger Albtraum. Auch in Lampertheim waren die jüdischen Mitbürger,