LAMPERTHEIM – Jeder Stolperstein, den Gunter Demnig in Europa, Deutschland und Lampertheim verlegt, ist ein sichtbares Zeichen wider das Vergessen und erzählt von einem Leben, das meistens mit Verfolgung, Deportation und Ermordung in einem Konzentrationslager endete. Ein Schicksal, das in Nazi-Deutschland und Europa unter Hitler sechs Millionen Juden traf, eine unfassbare Zahl. In Lampertheim fand am Mittwoch in der Martin-Kärcher-Straße 47 die neunte Verlegung von Stolpersteinen statt, die an das Schicksal von Familie Hochstädter erinnert – an Moritz Hochstädter, seine Frau Anna Hochstädter und die beiden Töchter Helene und Margarete Hochstädter. Zur Familie Hochstädter